Videos, die man(n) sich gern ansieht
Kaum ein Thema polarisiert so wie Sexfilme. Fast jeder Mann nutzt sie in den unterschiedlichsten Formen, aber keiner gibt es offen zu. Dabei ist die Toleranz gegenüber Pornographie nie so groß gewesen wie heute. Porno ist ein Teil des Lifestyles geworden und hat längst nicht mehr das Schmuddel-Image. Pornostars haben eine hohe Anzahl von Fans und sind ständig in den Medien vertreten. Hier kurz ein paar Fakten über Sexfilme:
- Ca. 40 Prozent aller Internet-Nutzer konsumieren Sexfilme
- Ein Sex-Video wird im Schnitt 11 Minuten angesehen
- Der Großteil der Sexfilme im Internet wird werktags zwischen 9 - 16 Uhr abgerufen
- Man schätzt den Umsatz der Pornoindustrie auf jährlich 60 Milliarden Euro
- In den USA werden die meisten Pornofilme produziert
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Die Geschichte der Sexfilme - vom Ursprung zum Massenmarkt
Ähnlich wie bei anderen Medien wie z.B. Video (speziell VHS) oder das Internet, wurde auch beim klassischen Film sehr schnell eine Verbreitung durch Sexfilme angestoßen. So brachte die Stummfilmzeit bereits 1896 die ersten Sexvideos hervor. Natürlich war dies noch weit von dem entfernt, was wir heute unter pornographischen Inhalten verstehen. Es handelte sich bei dem ersten Produkt – welches in Frankreich seinen Ursprung hatte - eher um eine Art Striptease-Film.
Als es weitere Sexfilme in europäischen Ländern gab, lies der Sturm der Entrüstung aufgebrachter Bürger nicht lange auf sich warten und Zensurmaßnahmen folgten. Konferenzen wurden einberufen, um die Eindämmung der „unsittlichen Filme“ zu bewirken.
Ein erster Hype um Sexfilme entstand in der Epoche der Wanderkinos, die bis ca. 1960 ging. Hier gab es ein spezielles Programm für Herren, welches sich großer Beliebtheit erfreute.
Ab 1940 löste der Ton- den Stummfilm ab und erste Amateurvideos entstanden, da Pornographie strafbar war und nicht selten mit Gefängnis bestraft wurde. Gehandelt wurde mit dem erotischen Gut trotzdem – unter der Ladentheke oder durch „reisende Händler“.
Nach dem zweiten Weltkrieg förderten dann neue Techniken wie 8-mm-Film oder Super-8 die massenhafte Verbreitung der Sexfilme und professionelle Strukturen entstanden. Allerdings bewegten sich die Produzenten nach wie vor in der Illegalität, da pornographisches Material immer noch streng verboten war.
Als die Niederlande dann 1969 die Pornographie legalisierten, gab es einen Boom für die Erotikbranche, der sich durch Schmuggel über ganz Europa ausbreitete und durch die wachsende Liberalität immer beliebter wurde.
Der erste Sexfilm, der offiziell in den Kinos gezeigt wurde, war die knapp 60-minütige Produktion „Mona“, die in den USA verbreitet wurde. Danach folgte schnell der wohl legendärste Sexfilm „Deep Throat“ mit Linda Boreman, der immer noch der am meisten verkaufte Sexfilm ist.
In den Achtzigern zogen die Sexfilme dann in deutsche Wohnzimmer ein, da die ersten Titel auf VHS produziert wurden. Dies hatte zur Folge, dass das technisch überlegende System Video 2000 sich auf dem Markt nicht behaupten konnte, weil die Hersteller sich für ein Verbot von Pornofilmen aussprachen. Videotheken mit Pornos auf VHS schossen aus der Erde und nicht selten machten sie den größten Anteil ihres Umsatzes mit Erotikfilmen.
Ende der Neunziger kam das Internet in den Maistream. Nun gab es faktisch keine Hürde mehr, um Sexvideos zu konsumieren. Die Professionalität der Anbieter nahm weiter deutlich professionellere Strukturen an, da das „Schmuddelimage“ verflogen war. Durch den deutlich komfortableren und anonymeren Konsum über z.B. Video-on-Demand Plattformen, bedeutete dies allerdings auch das Einläuten der Endzeit der Videotheken.
Durch die Interaktionsmöglichkeiten des Netzes gewannen neben den klassischen Filmformaten die Sexcam Inhalte stark an Bedeutung. Der Nutzer war ab sofort in der Lage, seine eigenen Sexfilme mit der Partnerin seine Wahl zu gestalten. Diese sitzt entweder zu Hause oder in professionellen Studios und führt gegen ein Entgelt die Wünsche des Kunden aus.
Interessante Beiträge zu Sexfilmen im Netz: „Porno als Popkultur“ | Bericht auf news.de
Bekannte Pornostars in Deutschland:
Die massenhafte Verbreitung der Sexfilme brachte ab den Achtzigern populäre – meist weibliche – Pornostars hervor, die sich bis heute großer Beliebtheit erfreuen.
Gina Wild
Mit Abstand der bekannteste und erfolgreichste deutsche Pornostar. Ihr Erfolg war eng mit der Einführung des DVD als Massenmedium verbunden.
Vivian Schmitt
Die Nachfolgerin von Gina Wild, da sie auch vom Label „Videorama“ vermarktet wird. Mehrfach als beste deutsche Darstellerin ausgezeichnet.
Annina Ucatis
Ihre Liaison mit TV-Star Oliver Pocher machte sie bekannt. Danach folgten erst ihre Pornofilme. In diversen TV-Reality-Serien ein Dauergast.
Jana Bach
Seit Jahren ein bekannter Pornostar in Deutschland. Jana Bach ist exklusiv bei dem Berliner Studio „Inflagranti“ unter Vertrag.
Sexy Cora
Das Hamburger Luder feierte 2009 eine kometenhaften Aufstieg, in dem sie geschickt diverse Boulevard-Blätter nutzte, die über ihre Sex-Aktionen berichteten.
Katja Kassin
In Deutschland eher unbekannt, avancierte sie besonders durch ihre Vorliebe zum Analverkehr in den USA zum Star.
Sarah Young
Kam in Deutschland in den frühen Neunzigern zu Ruhm. Sie galt damals als der Pornostar, der die Nachfolge von Teresa Orlowski angetreten hat.
Jenna Jameson
Der wohl mit Abstand bekannteste Pornostar der Welt. Ihr Erfolg reichte weit über die Grenzen Amerikas hinaus.
Briana Banks
Ein deutscher Exportschlager. Hierzulande nicht so bekannt, in den USA allerdings ein Topstar der Erotikbranche!
Sasha Grey
Einer der jüngsten Shootingstars aus den USA. In der Dokumentation “9to5 – Days in Porn” war sie 2009 auch in den deutschen Kinos zu sehen.
Dolly Buster
Das „Gesicht“ aus der Erotikbranche, was wohl am stärksten polarisiert. Man(n) steht auf sie oder kann es nicht verstehen, wie sie so erfolgreich werden konnte.
Eva Angelina
Eva Angelina ist die perfekte Verbindung aus heißer Optik und energetischem Sex. Schon früh wollte sie Sex Videos drehen und tat dies bereits vor ihrer Karriere in privaten Sexfilmen.
Maria Mia
Maria Mia aus Berlin startete ihre Erotikkarriere als Camgirl. Im Jahr 2003 machte sie dann bei einem Amateur-Casting auf der Venus Messe mit und wurde so zu einem bekannten Pornostar.
Deauxma
Sie gehört noch lange nicht zum alten Eisen und stellt das gern unter Beweis. Nehmt euch in Acht, sie ist unersättlich…wir haben ihre Filme!
Leonie Saint
Leonie Saint verkörpert Sünde pur. Ein sexy Körper, scharfe Ausstrahlung und ständige Lust auf Sex machen sie zu einer einmaligen Darstellerin!» Weitere Pornostars findest du hier «
